Fragen und Antworten in "Telefonie"

Häufige Fragen (FAQ - Frequently Asked Questions)

Pro finden Antworten auf seine Fragen, wählen Sie die Kategorie oder direkt in der Suchmaschine suchen

Universal-Telefonschnittstellen: Funktionsweise und Programmierung

Article 3531.
Die Telefonschnittstelle schaltet 2 verschiedene Türrufe in Telefonrufe um und wählt programmierbare Rufnummern. Sie kann an jede beliebige Telefonzentrale mit mindestens einem verfügbaren analogen BCA-Ausgang angeschlossen werden. Sie verfügt über einen bistabilen Relaisausgang und kann bis zu 6 Open-Collector-Ausgänge verwalten. Sie kann lokal sowie per Telefon oder Mobiltelefon fernprogrammiert werden.


Articolo 3532.
Die Telefonschnittstelle schaltet 4 verschiedene Türrufe in 4 Telefonrufe um und wählt programmierbare Rufnummern; sie kann Anrufe entgegennehmen und sich automatisch mit der Türsprechanlage verbinden sowie Befehle an die Due Fili Anlage senden (Aktivierung von Antrieben, Türöffnung usw.). Sie kann an jede beliebige Telefonzentrale mit mindestens einem verfügbaren analogen BCA-Ausgang angeschlossen werden. Sie verfügt über zwei bistabile Relaisausgänge und kann bis zu 4 Open-Collector-Ausgänge verwalten. Sie kann lokal sowie per Telefon oder Mobiltelefon fernprogrammiert werden.


Articolo 3533.
Die Telefonschnittstelle schaltet 2 verschiedene Türrufe in 2 Telefonrufe um und wählt programmierbare Rufnummern; sie kann Anrufe entgegennehmen und sich automatisch mit der Türsprechanlage verbinden sowie Befehle an die Digibus Anlage senden (Aktivierung von Antrieben, Türöffnung usw.). Sie kann an jede beliebige Telefonzentrale mit mindestens einem verfügbaren analogen BCA-Ausgang angeschlossen werden. Sie kann bis zu 4 Open-Collector-Ausgänge verwalten. Sie kann lokal sowie per Telefon oder Mobiltelefon fernprogrammiert werden.

Universal-Telefonschnittstellen: Welche Modelle gibt es

Es sind folgende Modelle verfügbar:

Artikel 3531 (für Sound System Technologie)

Artikel 3532 (für Due Fili Technologie)

Artikel 3533 (für Digibus Technologie)

Universal-Telefonschnittstellen: Allgemeine Merkmale

Die Universal-Telefonschnittstellen sind zum Anschluss der nicht von Elvox hergestellten Telefonzentralen an Elvox Tür- und Videotürsprechanlagen vorgesehen. Die unterstützten Anschlusstechnologien sind Sound System, Due Fili und Digibus. Da es sich um analoge Passivschnittstellen handelt, müssen sie als Nebenstellen an die Telefonzentrale angeschlossen werden.

Falls anschlussbedingt die Benutzung einer Amtsleitung durch die Schnittstelle erfordert wird, muss an die Universal-Schnittstelle ebenfalls die aktive Schnittstellee Art. 3530 angeschlossen werden.

Türsprechanlagen mit Freisprechfunktion: Allgemeine Merkmale

Bei den Türsprechanlagen mit Freisprechfunktion handelt es sich um analoge Telefone in normalerweise für Tür- oder Videotürsprechsystemen verwendeten Klingeltableaus. Bei allen Klingeltableaumodellen befindet sich unter der transparenten Scheibe der Frontblende die LED für die Anzeige des Belegt- und Programmierungsstatus des Tableaus. Die Klingeltableaus werden von der Telefonleitung eigengespeist und können an eine Telefonzentrale oder an das Telefonnetz PSTN (analog) über eine 2adrige Leitung angeschlossen werden.

Alle Klingeltableaumodelle können durch Senden von DTMF-Codes lokal sowie fernprogrammiert werden.

Nach Programmierung der entsprechenden Taste mit der Telefonnummer wird der Ruf durch Drücken dieser Taste eingeleitet. Es sind maximal 5 Tasten für die Programmierung der Telefonnummern vorgesehen. Die Wahl erfolgt im Multifrequenzwahlverfahren, wobei maximal 32 Ziffern lange Nummern gespeichert werden können. Für jede Taste können je nach eingerichtetem Profil zwei Telefonnummern programmiert werden. Es lassen sich 3 Profile einrichten, Profil 1 zur Speicherung der ersten Telefonnummer, Profil 2 zur Speicherung der zweiten Telefonnummer, Profil 3 zur Wahl der Rufübertragung an das erste Profil und, sollte dies besetzt sein, Rufübertragung an die im zweiten Profil gespeicherte Nummer. Die Profile können per Remote-Telefon programmiert und aktiviert werden. Die Klingeltableaus beinhalten 2 Mikrorelais mit max. Schaltleistung von 1 A - 30 V für die Funktionen "Türöffner", "Toröffnung", die sowohl vom lokalen als auch vom Remote-Telefon betätigt werden können. Das Klingeltableau der Serie 80T5 ist mit numerischer Tastatur für Telefonrufe ausgestattet.

Telefone Art. 3562 - 3597: Wie werden die dedizierten Tasten (Schlüssel, Lampe, Viereck) programmiert?

Für das Telefon 3562:

Die Telefone mit den Symbolen Schlüssel, Lampe und Viereck sind bereits mit dem Code für die Türsprechfunktionen vorgerüstet. Die Speicherung anderer Codes in das Telefon 3562 ist durch Eingabe folgender Programmierungszeile möglich.

P, ME, 1,2,3, n° tel. P

Wobei:

P = Telefontaste mit dem Symbol des Pfeils mit Raute (Einstieg in den Programmierungsmodus).

ME = Taste im Telefon auf der Leiterplatte (muss zur Speicherung der Codes gedrückt werden).

1,2,3 = die direkten Speicherplätze M1,M2,M3 (Schlüssel, Lampe, Viereck).

Telefonnummer = der neue Speichercode

Am Telefon 3562 kann die Türsprechfunktion auf den dedizierten Tasten aktiviert bzw. deaktiviert werden. Es gilt folgende Programmierungszeile:

P, *, x, P

Wobei mit:

X =  1 der Dienst der für Türsprechfunktionen dedizierten Tasten aktiviert wird.

X = 2 der Dienst deaktiviert wird, die Tasten werden zu direkten Speicherplätzen zur Ablage der einzelnen Nummern für die Steuerbefehle.

P = Telefontaste mit dem Symbol des Pfeils mit Raute (Einstieg in den Programmierungsmodus).

Zum Reset werden folgende Codes am Telefon 3562 eingegeben:

P, R, 000.

_______________

Für das Telefon Art. 3597:

Die Telefone mit den Symbolen Schlüssel, Lampe und Viereck sind bereits mit dem Code für die Türsprechfunktionen vorgerüstet. Die Speicherung anderer Codes in das Telefon 3597 ist durch Eingabe folgender Programmierungszeile möglich.

(Pfeil mit Raute), M1 (Schlüssel), R2, R, 1, R, (Pfeil mit Raute).

(Pfeil mit Raute), M2 (Lampe), R2, R, 2, R, (Pfeil mit Raute).

(Pfeil mit Raute), M3 (Viereck), R2, R, 3, R, (Pfeil mit Raute).

Die Programmierungen haben nach Installation der mitgelieferten Batterien zu erfolgen.

Zum Reset werden folgende Codes am Telefon 3597 eingegeben:

(Pfeil mit Raute), R, 0, (Pfeil mit Raute).

DIE ANALOGEN BCA-TELEFONE OHNE DEDIZIERTE TASTE FÜR DIE TÜRSPRECHFUNKTIONEN KÖNNEN EBENFALLS VERWENDET WERDEN. DIESE FUNKTIONEN SIND DURCH DRÜCKEN DER TASTENSEQUENZ 1 R FÜR DEN BEFEHL "SCHLÜSSEL ", 2 R FÜR DEN BEFEHL "LAMPE" UND 3R FÜR DEN BEFEHL "VIERECK" MÖGLICH.

Telefone Art. 3562 - 3597: Haupteigenschaften der Elvox Telefone

Elvox bietet analoge BCA-Telefone für die Rufwahl im Impuls- sowie Multifrequenzwahlverfahren mit umfangreichen Eigenschaften. Die Besonderheit dieser Telefone machen 3 dedizierte Tasten für die Türsprechfunktionen aus, die nur in Verbindung dieser Haustelefone mit den Elvox Telefonzentralen möglich sind.

Telefonzentrale Art. 3511: Wie wird die Funktion „Follow me“ programmiert und wie erfolgen die Fernsteuerfunktionen?

Die Rufnummer wird folgendermaßen in der Zentrale programmiert:

R  * * * 12 * (Festnetz- oder Mobilfunknummer) *

Fernbefehle:
Die Zentrale 3511 über Ferntelefon anrufen und mindestens 5 Klingelzeichen auf die Weiterleitung des Rufs warten. Nach dem 5. Klingelzeichen ertönt ein Piepton als Hinweis darauf, dass nun das Systempasswort (1234) und unmittelbar danach folgende Nummern eingegeben werden können:

0 = die Verbindung wird für weitere 30 Sekunden weitergeführt

1 = der Türöffner wird einige Sekunden lang aktiviert (Zusatzfunktion 1)

2 = ein Impuls für den Türöffner wird aktiviert (Zusatzfunktion 2)

3 = ein Impuls für die Treppenhausbeleuchtung wird aktiviert (Zusatzfunktion 3)

4 = die Zusatzfunktion 4 wird aktiviert

5 = die Zusatzfunktion 4 wird deaktiviert

*= die Fernsteuerung wird aktiviert

#= die Fernsteuerung wird deaktiviert

Bei Betrieb der Telefonzentrale 3511 mit der Funktion "Follow me" können die Aktivierungsbefehle der Zusatzfunktionen erst nach der ersten Minute Sprechverbindung und nach dem Piepton zur Anzeige der Gesprächsfortsetzung ausgegeben werden.

Telefonzentrale Art. 3511: Zubehör 352T

Mit dem Zubehör Art. 352T können die Fernsteuerfunktionen bzw. die Umleitung des Haustelefonrufs (Funktion "Follow me") aktiviert werden. Der Funktionsstatus wird durch Aufleuchten von zwei roten Led angezeigt.

Telefonzentrale Art. 3511: Wie viele Telefone lassen sich parallelschalten?

Die Zentrale ermöglicht den Anschluss einer Amtsleitung und bis zu 3 parallelgeschaltete Telefone.

Telefonzentrale Art.3511: Haupteigenschaften der Zentrale 3511

Eigenschaften:

a) Verbindungsmöglichkeit zwischen Telefon und Amtsleitung oder zwischen Telefon und Türsprechstelle. Die beiden Kommunikationsmöglichkeiten erfolgen jeweils alternativ.

b) Vorrangschaltung der Verbindungen zur Amtsleitung (Standard) oder zur Telefonzentrale.

c) Weiterleitung des Türrufs an die Amtsleitung zu einer mit Anzeige der ablaufenden Funktion programmierten Nummer.

d) Steuerung der Zusatzfunktionen "Türöffner", "Tor", "Einschaltung Treppenhausbeleuchtung" sowohl während der Verbindung mit der Türstation und mit der Amtsleitung als auch im Ruhemodus.

Remote-Steuerung der Zusatzfunktionen mit passwortgeschütztem Verfahren

Was ist bei einer defekten Zentrale zu tun?

Bei einer Störung der Telefonzentrale sollten die autorisierten Elvox Servicezentren telefonisch verständigt werden. Für die Reparatur ist die Zentrale der gebietszuständigen Elvox Agentur oder dem Großhändler einzusenden, von wo sie an den Elvox Hauptsitz weitergeleitet wird. Bei Bedarf kann unter der Rufnummer 049-9202590 der Kostenvoranschlag angefordert werden.

Wie verhält sich die Zentrale bei einem Stromausfall?

Bei Stromausfall werden die zwei Amtsleitungen der Telefonzentrale weitergeleitet, die Amtsleitung 1 auf den internen Anschluss 41, die Amtsleitung 2 auf den internen Anschluss 45.

Können mehr als 8 Telefone in die Zentrale eingebunden werden?

An die Telefonzentrale können zusätzlich zu den 8 Nebenstellen weitere 2 Telefone angeschlossen werden, also insgesamt 10. Bei einer höheren Anzahl ist die Zentrale nicht in der Lage, sämtliche Telefone gleichzeitig klingeln zu lassen.

Können analoge und schnurlose Nicht-Elvox-Telefone angeschlossen werden?

An die Telefonzentrale können analoge und schnurlose BCA-Telefone jeglicher Marke angeschlossen werden, bei fehlerhaftem Betrieb der R-Taste besteht die Möglichkeit, die Zeit der "Leitungsunterbrechung" zu korrigieren und neue Werte in der Telefonzentrale einzustellen.

Erfordert die Elvox Zentrale den Einsatz von Spezialtelefonen?

Es sind keine dedizierten Multifunktionstelefone notwendig. Alle analogen BCA-Telefone unterstützen die Funktionen einer Elvox Telefonzentrale. Dedizierte Elvox Telefone werden vor allen Dingen bei Vernetzung einer Telefonzentrale mit einer Elvox Tür- oder Videotürsprechanlage verwendet.

Programmierung an Zentralen: Sonderprogrammierungen für die Türsprechfunktion?

Hinsichtlich der Türsprechfunktionen beinhaltet die Telefonzentrale zwei Programmierungen.
Mit der ersten Programmierung 98 1234 66 1 R kann das Läutwerk des Türrufs von einer durch Drücken der Ruftaste mit anschließendem Ton bedingten Funktion auf einen Rufton mit zwei alle 5 Sekunden für die Dauer von 30 Sekunden wiederholten Klingeltönen geändert werden.
Die zweite Programmierung ist an die Erregungszeit des zwischen den Klemmen 12V und B der Türsprech-Schnittstelle angeschlossenen Relais geknüpft.
Diese Zeit liegt im Intervall zwischen 1 und 50 Sekunden. Die Programmierung lautet 98 1234 67 yy R. Wobei yy die einstellbaren Sekunden darstellen (01......50).

Programmierung an Zentralen: Wie wird die „Weiterleitung eines Anrufs“ programmiert?

Ein in die Zentrale eingehender Anruf kann nur bei Vorhandensein von zwei Telefonleitungen durch folgende Programmierung der Zentrale weitergeleitet werden:
1 - Die Funktion "Direktruf" und "Privatleitung" für beide Leitungen programmieren
98 1234 61 2 5 R
98 1234 62 2 5 R

2 - Die Funktion mit 911 R aktivieren

3 - Die Kurzwahlnummer 30 programmieren
98 1234 30 yyyyyyyy R

4 - Die Funktion mit 961 R aktivieren, mit 960 R deaktivieren.

Mit diesen Programmierungen erfolgt die Belegung der Telefonleitung nicht mehr durch Drücken von "0", sondern von "20".

Programmierung an Zentralen: Wie werden Kurzwahlnummern programmiert?

Kurzwahlnummern werden folgendermaßen programmiert:
Von der Nebenstelle 41 die Sequenz 98 1234 nn yyyyyyyyyy....R wählen.
Wobei:
nn = Nummern von 00 bis 39.
Diese Kurzwahlnummern müssen mit der Nummer 3 beginnen. In der Tabelle der Kurzwahlnummern muss mit 00 eigentlich die Nummer 300, mit der Kurzwahlnummer 01 die Nummer 301, mit 02 die Nummer 302 usw. gewählt werden.
yyyyyyyy = Die mit der Kurzwahlnummer angerufene Rufnummer.
Die in 36,37,38,39 eingegebenen Kurzwahlnummern dienen auch für den Dienst "Hot Line". Die Kurzwahlnummer 30 dient auch für den Dienst "Mitteilung über erhaltene Nachricht" oder "Umleitung der Anrufe an externe Rufnummern".

Programmierung an Zentralen: Wie werden Telefonnebenstellen programmiert?

Die Telefonnebenstellen der Zentrale lassen sich für Sonder- oder einfache Funktionen programmieren. Die Sonderprogrammierungen werden vom Telefon 41 ausgeführt und folgenden den Angaben in TABELLE 1 der Bedienungsanleitung. Die einfachen Programmierungen erfolgen direkt an der Nebenstelle.

Programmierung an Zentralen: Wie wird die Zentrale zur Änderung der Signalisierungsvariante programmiert?

Diese Programmierung ermöglicht der Zentrale die Erkennung der R-Taste von Telefonen verschiedener Marken und ist dann erforderlich, wenn beim Drücken der R-Taste die Telefonzentrale kein Kommando ausführt oder die Sprechverbindung unterbricht.
Zur Umstellung der Signalisierungsvariante muss an der Zentrale folgende Funktion programmiert werden:
98 1234 9x Nr. der Nebenstelle ohne 4 R
Wobei:
9x = Zeiteinstellung (abhängig vom Telefonmodell). Die Programmierungscodes 97 bzw. 98 ändern die Erkennung der Signalisierungsvariante.
Der Code 97 wird normalerweise bei Festtelefonen, der Code 98 bei Schnurlostelefonen eingegeben.
97 = Umstellung auf 50 - 160 ms
98 = Umstellung auf 80 - 800 ms
Mit beiden Programmierungen kann die Erkennung auf den Intervall
50 - 800 ms (98 1234 97 d R 98 d R) erweitert werden.
Es können mehrere Telefone in Sequenz programmiert werden, zum Beispiel: 98 1234 98 oder 97 41,42,43,44,45,46,47,48 R.
Nr. der Nebenstelle ohne die 4 = bei der Programmierung muss die Nummer der Nebenstelle, zum Beispiel 42, ohne die Anfangszahl 4 eingegeben werden, d.h. nur die Nummer 2.

Programmierung an Zentralen: Wie wird die Funktion Fax-Weiche programmiert (automatische Fax-Erkennung)?

Die Erkennungsfunktion (Fax Weiche) wird folgendermaßen programmiert.
Von der Nebenstelle 41 aus:
98 1234 61 2 R (für Amtsleitung 1)
98 1234 62 2 R (für Amtsleitung 2) wählen
Diese Programmierung setzt den Fax-Eingang auf beiden Leitungen voraus.
Die Fax-Nebenstelle einstellen.
98 1234 80 Nr. der Nebenstelle R
Von jeder Telefon-Nebenstelle den Dienst durch den Code 911 R aktivieren.
Nach Eingabe des Aktivierungscodes 911 R weist ein Ansagetext auf die Aktivierung des Direktrufdienstes hin.
Der Code 910 R deaktiviert den Direktrufdienst und daher auch die Funktion Fax-Weiche.

Programmierung an Zentralen: Wie wird die Türsprech- an die Telefonanlage angeschlossen?

Die Türsprech-Schnittstelle in der Zentrale ermöglicht den Anschluss von Elvox Türsprechanlagen mit Sound System oder Wechselstromruf.

Anzuschließen sind die Audio-Drähte (1-2-3), der Rufdraht (6) und der Türöffnerdraht (S oder 7).

Programmierung an Zentralen: Wie wird die Zentrale zur Trennung der zwei Telefonleitungen programmiert?

Im Fall, dass die Telefone in jeder Wohnung gleich aufgeteilt werden müssen, ist folgende Programmierung erforderlich:

98 1234 41 2 R, 98 1234 42 2 R, 98 1234 43 2 R, 98 1234 44 2 R
Diese Programmierungen deaktivieren gänzlich die Amtsleitung 2 an den Nebenstellen 41, 42, 43, 44.

98 1234 45 1 R, 98 1234 46 1 R, 98 1234 47 1 R, 98 1234 48 1 R
Diese Programmierungen deaktivieren die Amtsleitung 1 an den Nebenstellen 45, 46, 47 und 48.

Programmierung an Zentralen: Wie wird die Zentrale für den Betrieb mit nur einer Telefonleitung eingestellt?

Die Steckbrücke S2 muss je nach Modell der Telefonzentrale verschoben werden. Für die Telefonzentrale 35M8 oder 35T7, muss die Steckbrücke S2 wie S1 nach oben gestellt werden. Für die Telefonzentrale 3528/N muss die Steckbrücke S2 wie S1 nach unten gestellt werden.

Programmierung an Zentralen: Können sämtliche Telefonrufe an eine als virtuellen Pförtner funktionierende Nebenstelle geleite

Die Telefonzentrale muss für den Nachtdienst programmiert werden.
Von der Nebenstelle 41 folgende Sequenz wählen: 98 1234 (Nr. der Nebenstelle) 5 R
Die 5 bezeichnet den Nachtdienst für Leitung 1.
98 1234 (Nr. der Nebenstelle) 6 R
Die 6 bezeichnet den Nachtdienst für Leitung 2.
Der Nachtdienst wird durch Eingabe des Codes 901 R von jedem Telefon aus aktiviert. Mit 900 R deaktiviert. Bei aktiviertem Nachtdienst müssen alle Anrufe an die programmierte Nebenstelle weitergeleitet werden. Es sind auch mehr als eine Telefonnebenstelle möglich.

Programmierung an Zentralen: Wie kann der Türsprech- oder Telefonruf ausgeschlossen werden?

Am betreffenden Telefon muss der Code 80 R gewählt werden. Die Ansage "Abschaltung der Melodien" weist auf die Ausschließung sämtlicher Klingeltöne hin. Um den Rufton der Amtsleitung 1 wieder einzuschalten wird am Telefon 81 R gewählt, um den Rufton der Amtsleitung 2 wiederherzustellen, wird 82 R eingetippt, um beide Ruftöne wieder einzuschalten, wird 83 R gewählt, um den Rufton der Türsprechstelle wiederherzustellen, wird 84 R gewählt.

Nur für die Nebenstelle Nummer 41 ist anfänglich eine unterschiedliche Programmierung einzugeben, um anschließend die Programmierungen 80R, 81R, 82R, 83R, 84R ausführen zu können.

Diese nur für die Nebenstelle 41 gültige Programmierung lautet:
98 1234 * 4 0189 002 R

Wie unterscheiden sich Telefonrufe von Intern- oder Türsprechrufen?

Telefon, Intern- und Türsprechrufe unterscheiden sich lediglich durch die Pausenzeit zwischen zwei Klingelzeichen.

Automatische Fax-Erkennung

Mit Programmierung der Funktion FAX-WEICHE erkennt die Zentrale den Faxeingang, ohne dass hierbei die Telefone klingeln.

Wie werden die Programmierungen an der Zentrale zurückgesetzt?

Zum Rücksetzen der Telefonzentrale auf die Standardeinstellungen stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Ein Reset mit dem Telefon 41 kann durch folgende Programmierung erfolgen: 98  1234 99 R.
Bei diesem Reset werden die allgemeinen Programmierungen der Zentrale gelöscht, die werkseitigen und verborgenen Einstellungen dagegen beibehalten.


Das zweite Reset wird ebenfalls mit dem Telefon 41 ausgeführt, mit der Programmierung:
98  *##* 55 * * R
Dieses Reset löscht neben den allgemeinen Einstellungen ebenfalls die verborgenen Programmierungen. Die Standardeinstellungen werden nicht geändert.


Sollte das Telefon 41 nicht für das erste bzw. zweite Reset verfügbar sein, kann eine manuelle Rücksetzung nach folgendem Verfahren vorgenommen werden:
a) Stromversorgung der Zentrale unterbrechen.
b) Schaltbrücke S2 auf Position (2-3) nach unten verschieben und den Pin 1 unbelegt lassen.
c) Den Pin 1 von S2 mit Pin 1 von S1 kurzschließen.
d) Die Zentrale bei kurzgeschlossenen Pins wieder an die Stromversorgung anschließen. Nach einigen Sekunden muss ein Klick als Resetnachweis ertönen.
e) Falls die Zentrale das Vorhandensein beider Telefonleitungen erfordern sollte, die Stromversorgung unterbrechen und die Schaltbrücke S2 wieder auf Position (1-2) stellen.

Bei den Artikeln 35M4, 35M8,35T4,35T7 läuft das manuelle Reset folgendermaßen ab:
a) Stromversorgung der Zentrale unterbrechen.
b) Schaltbrücke S2 auf Position (2-3) nach oben verschieben und den Pin 1 unbelegt lassen.
c) Den Pin 1 von S2 mit Pin 1 von S1 kurzschließen.
d) Die Zentrale bei kurzgeschlossenen Pins wieder an die Stromversorgung anschließen. Nach einigen Sekunden muss ein Klick als Resetnachweis ertönen.
e) Falls die Zentrale das Vorhandensein beider Telefonleitungen erfordern sollte, die Stromversorgung unterbrechen und die Schaltbrücke S2 wieder auf Position (1-2) stellen

Wie wird der Betrieb der Elvox Zentrale überprüft?

Nach Versorgung der Telefonzentrale mit 230 V - 50 Hz Netzspannung muss geprüft werden, ob an jeder Nebenstelle der Dauerton ausgegeben wird. Die Kommunikation zwischen den Nebenstellen bestätigt den vorschriftsmäßigen Anschluss des internen Telefonsystems.

Welche Eigenschaften haben Elvox Zentralen?

Elvox Telefonzentralen verwalten maximal 2 Amtsleitungen und 8 Nebenstellen. Die Nebenstellen ermöglichen den Anschluss von analogen Telefonen, Schnurlostelefonen, einem Fax und einem Anrufbeantworter. Die Wahl kann mit Impuls- sowie Multifrequenzverfahren erfolgen. Es können höchstens 2 externe, 2 interne und ein Türsprechruf gleichzeitig geführt werden. Das System verfügt über Wartemusik und einer Türsprechschnittstelle, womit das Telefon sämtliche Funktionen der Türsprechanlage inkl. Türöffnung sowie ggf. 2 weiterer Zusatzfunktionen ausführen kann.

Wie wird das Netzabschlussgerät NT1-PLUS bei einer Elvox Telefonzentrale programmiert?

Das Netzabschlussgerät wird von den Telekom Technikern programmiert, wobei die Programmierungen am Netzabschlussgerät die ISDN-Leitung mit einer Nummer betrifft.  In diesem Fall muss der Ruf alternativ verteilt aus dem Netzabschlussgerät ausgehen, d.h. ein eingehender Ruf darf jeweils nur ein Telefon klingeln lassen. Der angerufene Teilnehmer muss die erste freie Leitung belegen, der etwaige zweite Ruf muss die zweite freie Leitung betreffen.

Nicht korrekt ist der Betrieb, bei dem gleichzeitig beide Telefone klingeln.

Funktionen zwischen der Elvox Telefonzentrale und der digitalen ISDN-Leitung

Die Elvox Zentrale ist eine analoge Telefonzentrale und kann nicht an die ISDN-Leitung angeschlossen werden. Die Telecom installiert in diesem Fall ein Netzabschlussgerät NT1-PLUS an der digitalen Leitung, womit die ISDN-Leitung in zwei analoge Leitungen mit einer Nummer oder zwei Nummern umgewandelt wird.

Wozu dient der DSL-Filter?

Der DSL-Filter wird bei Leitungsstörungen verwendet, zum Beispiel Rauschen oder Trennen der Verbindung, die im Fall gleichzeitiger Sprach- und Datenkommunikation eintreten können. Der Filter ist zwischen der Telefonleitung und dem Leitungseingang in die Telefonzentrale zu installieren.

Welche Eigenschaften hat die DSL-Leitung?

Der Hauptvorteil der DSL-Leitung besteht darin, gleichzeitig einen Internetanschluss und eine Telefonverbindung zu garantieren. Die Daten werden mit einer höheren Frequenz als im Fall der Sprachtelefonie (300-3400 Hz) übertragen, daher auch die Bezeichnung "Breitband".